als sie 1998 zum Störfall kam, konnten wir noch nicht damit rechnen, dass wir mit ihr gleich zwei Personen aufnehmen würden. Inzwischen hat sie für kabarettistischen Nachwuchs gesorgt. Und Bela (s.u.) unterhält uns auf den Proben schon recht gut.

 

über Barbara...

Pahli: Barbara, wir brauchen da mal einen Käfig mit Schloß in ganz groß, und kannst du noch mal so´n U-Boot bauen und ein Dromedar ausstopfen und alles so, dass es in Agnetas (vgl. Erik) Kofferaum paßt ... Sie denkt sogar im strömenden Regen noch an die Plünderung von Spermüllhaufen - alles für Störfall. Ham wir das verdient?

Usch: Barbara fällt immernoch dadurch auf, daß sie sich an vereinbarte Termine hält, ihre Texte lernt und überhaupt eine Zuverlässigkeit an den Tag legt, die durch die Kabarett-Statuten eigentlich nicht gedeckt ist. Aber sie ist ja auch noch neu bei uns. Neu ist man, bis man ungefähr 10 Jahre dabei ist.

Andreas: Seit Barbara meine Mit-Praktikantin war, bin ich ihr zutiefst verbunden. So mußte ich nie als einziger aus der weißen Tasse trinken. Hei, und wir sind beide übernommen worden.

Erik: Es soll Frauen geben die behaupten: Mein Bauch gehört Deutschland! Barbara sagt: Mein Bauch gehört Störfall! Und wenn Störfall will, dass sie ihn schwarz-rot-gold anstreicht und in der Show vorzeigt, dann tut sie das! Sie ließ sich auch gern als Ossi-Braut an der Hundekette vorführen. Nie war Kabarett so selbstlos wie heute – Dank Barbara!